2019-03-10
Fotobuch - Mein Erfahrungsbericht mit Saal Digital.


Mir erscheint es wie eine Ewigkeit, dass ich hier schrieb.

Also wird es wieder Zeit und da trifft es sich gut die gegebene

Möglichkeit von Saal Digital wahrnehmen zu können und meinen

Erfahrungsbericht mit euch bei der Fotobuchgestaltung in

diesem Werbebeitrag zu teilen.





Das gesamte Buchlayout setzte ich mit der hauseignen

Saal Design Software um. Es war einfach, schnell und

unkompliziert. Dennoch vermisste ich meine eigenen Schrift-

arten. Fand aber, unter den rund 95 vorhandenen, die für mich

passende. Wäre ich so nicht zum Ziel gekommen, kann auf

deren Webseite jederzeit im Profibereich aufs Saal Design

Plugin
für beispielsweise Photoshop CC zugegriffen werden.


Kreativen Freiraum überließ ich aber trotzdem nicht der

Software und beklebte die leer gelassenen Fotobuchseiten,

nach blitzartiger DHL-Anlieferung innerhalb zwei Tagen, mit

postkartengroßen Polaroid-Lifts. Gut. Erwischt. Für die

Emulsion-Lifts habe ich zwei weitere Tage benötigt.

Gut Ding braucht Weile; die angefertigten Lifts mussten

schließlich noch trocknen.





Da Saal Digital standardmäßig flachlegt, - Pardon - fehlt

doppelseitigen Panoramen in absoluter Planlage keine Bild-

information. Das ist schön und gefällt. Diese sogenannte

Leporello-Bindung bietet sich aus meiner Sicht besonders

für Fotobücher im 28 * 19- oder 42 * 28-Format an. Aber

auch die anderen Fotobuchformate profitieren von dieser

Bindung. So entschied ich mich persönlich für den RS4 in

Matt mit BBS-Sportfelgen. OK. Mit 21 * 28 ist es eher A4.

Ja, die Gestaltungsmöglichkeiten des Buchformats sowie

des Covers erinnern an einen Neuwagenkonfigurator.


Doch im Vergleich zu einem Neuwagen, dessen Logo gefühlt

mit jedem Facelift größer wird, braucht man hier nicht

cleanen. Der Barcode, der sich gegen Aufpreis entfernen

ließe, ist unauffällig klein und lediglich auf der letzten

Buchseite sowie der Buchrückseite irgendwo im Eck ange-

bracht. Ich sehe ihn nicht. Jedenfalls fast.





Und wenn wir einen Blick unter die Haube werfen, sehen

wir Leistung in Form von exzellenten Farben und einem

schönen Druckbild ohne Farbstich. Aufgefallen ist mir hier

nur, dass zu dunkle Bildpartien an Details verlieren. Gut,

damit kann ich fürs erste Mal leben und bin im Ganzen

zufrieden. Auch mit dem verwendeten Fuji Albumpapier

(Fuji Crystal Archive Album). Es ist haptisch ansprechend

und trotz Doppelseitenverklebung nicht zu dick.


Erfahrung mit Fotobüchern hatte ich bis jetzt eher nur als

Bildbandkonsument. Jetzt halte ich meins in der Hand, höre

isländischen Jazz und reise in Erinnerung schwelgend auf

die schöne Vulkaninsel zurück. Ja, die eigenen Fotos sollten

öfter gedruckt werden. Es fühlt sich einfach anders an.


Der Fotobuchservice von Saal Digital ist hierbei in jedem

Fall empfehlenswert und wenn ich jetzt einen Appell aus-

spreche, richtet der sich nicht an Saal Digital. Appellieren tue

ich an euch Blogleser: vermeidet die Fehler, die ich bei der

Fotobuchgestaltung gemacht habe und gebt dunklen Bildern

keine weitere Chance! Was es sonst noch zu beachten gilt;

erklärt Martin Krolop in seiner passenden Videostrecke

Fotobuch gestalten. So. Jetzt schaue ich mir nochmal

das Büchlein an und überlege nebenbei welche Blogthemen

in einen zukünftigen Beitrag münden könnten.